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PIXELS & TRAVELS

Reisen · 1. September 2022 · 4 Min. Lesezeit

Bunes Beach

Nur per Boot erreichbar: Von Vindstad wandern wir über den Pass zum abgelegenen Bunes Beach, wo Nicolas im eiskalten Meer badet und wir barfuss über den menschenleeren Sand laufen. Auf dem Rückweg verzaubert ein Strand voller Muscheln, danach beziehen wir unsere moderne Unterkunft in Kåkeren. Kartoffelgratin inklusive.

Die gelben Rorbuer von Sakrisøy über türkisklarem Wasser, dahinter die Berge der Lofoten

Sakrisøy, Lofoten · 67.9366° N · 13.0688° E

Heute checken wir aus der Mini-Villa in Sakrisøy aus, deshalb gibt es ein eher zügiges Frühstück, bevor wir unser ganzes Gepäck packen und im Auto verstauen. Obwohl wir in Eile sind, müssen wir noch einmal Fotos von der Aussicht aus unserer Mini-Villa machen. Es scheint, als würde die Sonne extra intensiver scheinen, als wollte uns der Ort nicht gehen lassen.

Die Aussicht aus der Mini-Villa auf die gelben Häuser von Sakrisøy Das gelbe Rorbu vor dem Olstind, ein letztes Mal

Aber wir haben heute Grosses vor, denn endlich soll es den ganzen Tag sonnig sein! Wir wollen zum Bunes Beach. Das ist ein abgelegener Strand an der Nordküste der Lofoten, der nur per Fähre erreichbar ist. Die Fähre fährt nur zweimal täglich nach Vindstad, dem Ausgangspunkt dieser Wanderung. Wir parkieren gratis am Reine-Viewpoint-Kurzzeitparkplatz, denn die Parkpreise im Zentrum von Reine sind horrend. Wir erwischen unsere Fähre gerade noch, ein kleines Boot, das schon ziemlich voll ist. Beim zweiten «Halt» erreichen wir nach kurzer Fahrt Vindstad.

Die kleine Fähre pflügt durch den Reinefjord Ein Boot zieht durch den türkisgrünen Reinefjord Der Fjord mit einer roten Boje, dahinter die Berge Wasserfälle ziehen sich über die grüne Bergflanke Eine Bergflanke spiegelt sich im flachen Uferwasser

Bei der Ankunft erwarten uns ein paar kleine Häuser, die meisten im typisch skandinavischen Rot. Es gibt hier weder Strassen noch Autos, nur ein paar Wege, Strände und pure Natur. Wir folgen den Wegweisern Richtung Bunes Beach. Über einen nach norwegischen Massstäben sehr einfachen Weg steigen wir zu einem Pass auf, von dem aus der Strand bereits zu sehen ist. Er ist sehr lang und breit. Ein paar Leute campieren am Strand, sonst ist er menschenleer. Wir machen uns an den Abstieg. Zuerst geht Nicolas im eiskalten Meer baden und sonnt sich danach am Strand, während auch Annina die Füsse ins Wasser taucht. Danach laufen wir barfuss den leeren Strand entlang, was für ein herrliches Gefühl! Als die Sonne verschwindet, wird uns wieder kalt. Wir schlüpfen zurück in die Wanderkleider und machen uns auf den Rückweg zum Pass, wo wir unsere Wraps zum Mittagessen mit schönster Aussicht auf den langen Strand und das Meer geniessen.

Grünes Wasser über hellem Grund vor Vindstad Ein Wasserfall stürzt hinter den Häusern von Vindstad herunter Der Fjord in Türkis, dahinter die zerklüftete Küste Ein Wasserfall stürzt neben roten Häusern die Wand hinunter Der weite Sandstrand von Bunes mit auslaufenden Wellen Die steile Bergflanke fällt direkt an den Strand Ein Bach zieht sich über den Strand ins Meer Nur Sand, Wasser und Horizont, sonst nichts Eine Person steht allein auf dem weiten Strand

Auf dem Rückweg kommen wir an einem riesigen Strand voller Muscheln vorbei. Annina ist begeistert von diesen zahlreichen Schätzen und will diesen Strand kaum verlassen. Aber wir müssen, denn heute fährt nur noch eine Fähre, und die dürfen wir nicht verpassen.

Annina fotografiert kniend die Muscheln am Strand Ein Felsen dicht mit Muscheln bewachsen Ein ganzer Wall aus Muscheln am Strandrand Zwei Muschelhälften liegen offen im Sand Eine einzelne Muschel im dunklen Sand

Zurück in Reine überlegen wir noch, nochmals auf den Reinebringen zu steigen, da das Wetter heute so schön ist. Doch nach der Wanderung vom Morgen fehlt uns die Lust, und so gehen wir stattdessen in Sakrisøy und Hamnøy fotografieren.

Der Steg nach Sakrisøy mit dem spitzen Berg dahinter Die roten Rorbuer von Hamnøy auf ihren Felsen

Danach checken wir im Lofoten Sjøhusutleie in Kåkeren ein, wo wir schon letztes Jahr übernachtet haben. Annina freut sich riesig. Die Unterkunft ist total modern, perfekt ausgestattet und bietet eine wunderschöne Aussicht über einen Fjord und die Berge. Wir gehen einkaufen, und bei der Brücke nach Fredvang fliegt Nicolas mit der Drohne aus dem Auto heraus, um unser Auto zu verfolgen, das Annina fährt. Wir überqueren hier wunderschöne Brücken mit Blick auf den imposanten Berg, den wir festhalten wollen.

Das Lofoten Sjøhusutleie in Kåkeren, direkt am Fjord Der Holzsteg entlang unserem Häuschen mit Blick auf die Berge

In unserem Häuschen angekommen, gibt es zuerst einen Apéro, bevor wir zu kochen beginnen, heute steht Kartoffelgratin auf dem Programm!

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