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PIXELS & TRAVELS

Reisen · 3. April 2023 · 2 Min. Lesezeit

Edinburgh - Johnshaven

Edinburgh verzaubert uns mit Pubs, Steinhäusern und Dudelsackspielern, bevor am Nachmittag der grosse Moment kommt: die ersten nervösen Kilometer im Linksverkehr, zum Glück mit überraschendem Auto-Upgrade und Automatik. Auf dem Weg nach Norden warten die 3000 Jahre alten Standing Stones of Lundin mitten auf einem Golfplatz.

Der spitze Kirchturm über den Steinhäusern der Edinburgher Altstadt

Altstadt, Edinburgh · 55.9486° N · 3.1912° W

Heute Morgen sind wir etwas erschöpft und müde. Wir schlafen aus und checken gleich aus dem Hotel aus. Das Gepäck lassen wir im Hotel und ziehen los, um Edinburgh zu erkunden. Eines wird sehr schnell klar: Die Stadt gefällt uns richtig gut. Besonders die vielen Tavernen, Pubs und Steinhäuser machen ihren Charme aus, und natürlich tragen auch die kilttragenden Dudelsackspieler in den Strassen dazu bei. Das Castle thront wunderschön auf einem Hügel. Wir gehen hinauf, geniessen den Sonnenschein und die Aussicht über die Stadt.

Ein Dudelsackspieler im Kilt vor der Steinmauer Ein Sandsteinbau mit Erkerturm an der Strasse in Edinburgh Die Steinhäuser der Edinburgher Altstadt mit Turmuhr Die Royal Mile mit ihrer Turmuhr und den Steinfassaden Blick über die Dächer von Edinburgh, eine Möwe im Bild

Danach machen wir uns auf den Weg Richtung Holyrood Palace. Leider müssen wir uns beeilen, denn am Nachmittag müssen wir bereits unser Mietauto abholen. Vorher wollen wir aber noch die schottische Küche probieren und sitzen gemütlich draussen vor einem Pub, wo wir frittierten Halloumi (die vegetarische Version von Fish & Chips) und Nachos bestellen. Mit dem Doppeldeckerbus fahren wir zurück zum Flughafen. Wir haben das Auto bewusst am Flughafen und nicht in der Stadt gemietet, damit wir nicht ausgerechnet im grössten Verkehrschaos zum ersten Mal links fahren müssen. Für die paar Tage haben wir ein kleines Auto gebucht, wohlweislich mit Automatik. Wir bekommen ein Upgrade und ein deutlich grösseres Auto: Unser einziges kleines Handgepäckstück fliegt nun im riesigen Kofferraum hin und her. Die ersten Minuten im Auto sind ziemlich angespannt. Nicolas am Steuer (rechts), Annina beim Navigieren (links), und alles ist verkehrt herum. Besonders die Kreisel sind verwirrend. Wir gewöhnen uns aber schnell ans britische Fahren und düsen sogleich Richtung Norden. Unser erster Halt gilt den Standing Stones of Lundin. Diese drei (ursprünglich vier) Steine wurden vor rund 3000 Jahren von Druiden aufgestellt. Um zu ihnen zu gelangen, müssen wir über einen Golfplatz laufen.

Das schmiedeeiserne Tor vor dem Holyrood Palace Die Standing Stones of Lundin auf der grünen Wiese Die drei Menhire von Lundin gegen den hellen Himmel

Nach einer Fotosession fahren wir zu unserem ersten Airbnb in Johnshaven. Den Schlüssel holen wir bei John in seinem Pub ab. Der Ort liegt direkt am Meer und die Unterkunft ist sehr englisch eingerichtet.

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