Reisen · 25. August 2022 · 2 Min. Lesezeit
Ålvund - Isfjorden
Wanderung durchs Innerdalen, das angeblich schönste Hochtal Norwegens, mit zutraulichen Schafen, die um unsere Sandwiches betteln, fühlen wir uns wie im Auenland. Weiter geht es nach Isfjorden, wo wir am Abend noch aufs Litlefjellet steigen und mit einem Regenbogen über dem Bergsee belohnt werden.
Heute verlassen wir Ålvund gegen 09:30 und fahren Richtung Innerdalen, dem angeblich schönsten Hochtal Norwegens. Gegen 10 Uhr erreichen wir den Parkplatz, den Ausgangspunkt der Wanderung. Die Wanderung ist nach norwegischen Massstäben sehr einfach und folgt einer ziemlich steilen Kiesstrasse hinauf ins Tal. Aber wir werden belohnt: Am höchsten Punkt bietet sich uns ein wunderschöner Blick über das Naturschutzgebiet mit seinen dichten Wäldern, Bergen und einem See.
Das einzige Zeichen von Menschen ist ein kleiner Bauernhof unten im Tal. Hier laufen Schafe und Hühner frei herum. Wir fühlen uns wie im Auenland: Sattgrünes Gras bedeckt sanfte Hügel, Bäche und Wasserfälle bahnen sich ihren Weg ins Tal, und die Sonne glitzert auf dem See.
Wir picknicken in der warmen Sonne mit Blick auf dieses friedliche Fleckchen Erde. Hühner und Schafe werden plötzlich sehr zutraulich und betteln um ein Stück von unseren Sandwiches. Nach ein paar Selfies mit einem besonders zutraulichen Schaf laufen wir durch den Wald zurück zum Auto. Unser Weg führt uns nach Isfjorden, wo unsere nächste Unterkunft liegt. Die Fahrt dorthin ist wunderschön, wir fahren Fjorden entlang und blicken auf Meeresküsten und Berge.
Wir checken gleich beim Campingplatz ein und bringen unser Gepäck in unseren Bungalow. Isfjorden liegt, wie der Name sagt, an einem Fjord, umgeben von mehreren Bergen. Wir brechen gleich wieder auf zur Wanderung aufs Litlefjellet. Eine einsame, kurvige Strasse führt uns die Berge hinauf zum Parkplatz. Von dort laufen wir einen Berg hinauf. Die Wanderung gilt nach norwegischen Massstäben als einfach, aber ein wenig Kraxeln gehört dazu. Oben geniessen wir eine herrliche Aussicht auf einen kleinen See und mächtige Berge.
Wie in Norwegen üblich kann das Wetter sehr abrupt umschlagen, und es beginnt zu nieseln. Also treten wir bereits den Abstieg an. Doch so schnell der Regen kam, so schnell ist er wieder verschwunden, und über dem kleinen See spannt sich ein wunderschöner Regenbogen. Am Abend kochen wir in unserer Unterkunft und schauen uns die tollen Fotos dieses ereignisreichen Tages an.





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