Reisen · 22. August 2022 · 2 Min. Lesezeit
Kopenhagen
Ein einziger Tag für Kopenhagen, also volles Programm: dänisches Süssgebäck am Nyhavn, die kleine Meerjungfrau, die Wachablösung beim Palast und die eindrückliche Marmorkirche. Zum Abschluss tauchen wir in die alternative Freistadt Christiania ein und lassen den Abend auf einer schwimmenden Bank am Wasser ausklingen.
Trotz der späten Ankunft in Kopenhagen können wir heute nicht ausschlafen, denn wir haben nur diesen einen Tag hier und wollen so viel wie möglich sehen und erleben. Wir ziehen gleich los Richtung Altstadt und holen uns unterwegs das Frühstück in einer Bäckerei mit besonders guten Bewertungen. Wir freuen uns auf das typisch dänische Süssgebäck und werden nicht enttäuscht. Mit feinen, aber sehr teuren Gipfeli und Kaffee sitzen wir im Sonnenschein am Nyhavn, dem Hafen Kopenhagens. Die bunten Häuschen und die schönen Schiffe im Hafen gefallen uns sehr. Lange verweilen können wir aber nicht, denn Kopenhagen hat viel zu bieten. Von der Altstadt laufen wir zum Kastellet, einer sternförmigen Festungsanlage aus dem 17. Jahrhundert und der besterhaltenen Festung dieser Art in Europa. Dort besuchen wir natürlich auch die berühmte lille Havfrue, die kleine Meerjungfrau. Die Idee hatten definitiv nicht nur wir zwei, die nach Liebe suchende Statue scheint ein beliebtes Fotomotiv zu sein. Von der St.-Albans-Kirche laufen wir weiter zum Palast Christians VII. (Moltke-Palais) und kommen gerade rechtzeitig zur Wachablösung der Soldaten. Die Zeremonie zieht viele Zuschauer an. Unser nächster Halt ist die Frederikskirche, eine Marmorkirche und die eindrücklichste Kopenhagens.
Zu Mittag essen wir in Hafennähe mit Blick aufs Meer, wir holen uns Salat-Bowls in einem Supermarkt. Gestärkt laufen wir ins Stadtzentrum und schauen in ein paar Läden rein. Da Kopenhagen eine sehr modische Stadt ist, gehört ein wenig Shopping natürlich dazu. Aber wir sind nicht hier, um unsere Zeit in den Läden zu verbringen, und laufen deshalb zügig weiter zu unserem letzten Ziel, der Freistadt Christiania. Christiania ist eine alternative Wohnsiedlung und Kommune in der dänischen Hauptstadt. Das Quartier war früher ein Militärareal, entwickelte sich nach dem Zweiten Weltkrieg aber schnell in Richtung Hippie-Bewegung, Hausbesetzung, Kollektivismus und Anarchismus. In der Freistadt läuft das Leben etwas anders: Die Menschen leben sehr alternativ und die Häuser sind bunt, ein Kontrast zur modernen, gepflegten Innenstadt Kopenhagens. Um unsere Füsse etwas auszuruhen, setzen wir uns ans Ufer beim Nyhavn. Auf dem Weg dorthin kommen wir an einem Platz mit vielen Essensständen vorbei und beschliessen, später zum Abendessen hierhin zurückzukommen. Zufälligerweise ist gerade ein alter Freund ebenfalls zu Besuch hier, und so treffen wir uns zum Abendessen auf diesem Platz. Danach lassen wir den Abend in einer Bar direkt am Wasser ausklingen. Wir finden sogar einen Platz auf einer schwimmenden Bank.








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