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PIXELS & TRAVELS

Reisen · 3. September 2022 · 5 Min. Lesezeit

Offersøykammen - Henningsvær

Schweren Herzens verabschieden wir uns von Sakrisøy und Hamnøy, und holen dann nach, was letztes Jahr misslang: die Wanderung auf den Offersøykammen, dieses Mal mit Drohnenakkus. Das 360-Grad-Panorama kürt sie zu unserer Lieblingswanderung der Lofoten. Nach dem Sonnenuntergang in Henningsvær explodieren bei Rystad die Nordlichter regelrecht über uns.

Türkisfarbene Bucht und grüne Berge, aus der Luft über dem Offersøykammen

Offersøykammen, Lofoten · 68.0960° N · 13.5580° E

Nicht nur uns gefällt es hier sehr gut, auch den Tieren: Am Morgen sehen wir vor unserer schönen Unterkunft einen grossen Fischschwarm und ein paar Quallen im Meer treiben. Leider ist heute schon unser letzter Tag im Süden der Lofoten. Wir checken aus und fahren ein letztes Mal nach Hamnøy und Sakrisøy. In Sakrisøy holen wir uns bei Anitas Seafood-Restaurant einen Kanelsnurr und einen Kaffee zum Mitnehmen. Schweren Herzens verabschieden wir uns von Sakrisøy und Hamnøy, unseren Lieblingsorten, gehen noch einmal zur Brücke bei Hamnøy zum Viewpoint und verlassen dann den Süden der Lofoten. Das Wetter ist wieder einmal wunderschön. In Ramberg halten wir beim Bunnpris und stöbern noch einmal im Lofotenstore.

Die roten Rorbuer von Sakrisøy aus der Luft, davor türkisfarbenes Wasser Die Küstenstrasse von oben, ein einzelnes Auto zwischen Fels und Grün

Wir dürfen uns aber auch auf den nächsten Halt freuen: Wir wollen die Wanderung auf den Offersøykammen wiederholen. Letztes Jahr sind wir sie bei bedecktem Himmel gegangen, nur um oben festzustellen, dass wir die Akkus für die Drohne vergessen hatten. Diesen Fehler wollen wir nun wiedergutmachen. Der Weg ist erneut sehr steil, aber nach eineinhalb Stunden stehen wir auf dem Gipfel des 436 Meter hohen Berges. Und die Aussicht dort oben ist einfach unbeschreiblich: 360 Grad rundherum Berge, Inseln und Meer. Es sind kaum andere Leute hier oben. Die Sonne bescheint die umliegenden Berge und das Meer schimmert hellblau um die Inseln. Wir küren diese Wanderung zu unserer Lieblingswanderung auf den Lofoten.

Aus der Luft: eine grüne Halbinsel im türkisfarbenen Wasser, dahinter Bergketten Vom Gipfel über Inseln und Untiefen bis zu den Zacken am Horizont Seen, grüne Kuppen und Berge, so weit der Blick reicht Türkise Untiefen zwischen den Inseln, dahinter die offene See Eine Landzunge liegt flach im dunkelblauen Meer Das 360-Grad-Panorama vom Gipfel des Offersøykammen Türkisfarbene Bucht mit einzelnen Felsinseln im Wasser

Eine Weile sind wir ganz allein auf dem Berg, die Gelegenheit nutzen wir für ein paar Drohnenaufnahmen. Die Videos werden schlicht episch. Wir picknicken, bevor wir absteigen, und fahren dann nach Henningsvær. Unterwegs kaufen wir noch ein. In Henningsvær kommen wir rechtzeitig zum Sonnenuntergang an. Die Fahrt war wunderschön und führte uns an Buchten und Stränden vorbei. Am äussersten Punkt beim Fussballfeld halten wir an, machen erneut Drohnenaufnahmen und geniessen den Sonnenuntergang über dem Meer.

Vom Offersøykammen aus: die Sonne steht hoch über dem Grat und glitzert auf dem Meer Gegenlicht über dem Meer, die Bergflanken werden zu Silhouetten Drei Fliegenpilze im Moos am Wegrand Eine steile Felswand fällt direkt in den Fjord ab Zwei Bergflanken schieben sich vor dem hellen Horizont übereinander Auf der Fahrt nach Henningsvær hängen Wolken über dem Grat, unten liegt der Fjord still Ein spitzer Berg über dem tiefblauen Wasser auf dem Weg nach Henningsvær Dunkler Sandstrand und Meer im flachen Abendlicht Senkrecht von oben: Henningsvær mit seinem Fussballfeld auf den Felsinseln Henningsvær aus der Luft, das Dorf verteilt auf lauter kleinen Inseln Das Fussballfeld von Henningsvær im goldenen Abendlicht Sonnenuntergang über dem Meer, die Berge als dunkle Silhouette Der Horizont glüht orange über den Bergketten

Am Abend erreichen wir unser Airbnb, das sehr gross und modern ist. Wir essen zuerst (Spinat-Käse-Tortellini, unser traditionelles Feriengericht) und richten unsere Kameras wieder für Nordlichter ein. Wir fahren zum nahegelegenen Rystad Camping, wo wir letztes Jahr übernachtet haben. Die Nordlichter lassen nicht lange auf sich warten. Der Platz ist umgeben von Bergen und Meer mit einem wunderschönen Strand, der perfekte Ort für die Nordlichtjagd.

Nordlichter über zwei Fahrzeugen am Strand von Rystad Nordlichter über dem Campingplatz Rystad, unten die Lichter der Hütten

Und um diesen Tag perfekt zu machen, zeigen sich die Nordlichter von ihrer besten Seite. Sie sind überall zu sehen, tanzen über den ganzen Himmel und sind so stark, dass es zu einer kleinen Nordlicht-Explosion kommt. Bilder können dieses Spektakel etwas besser beschreiben.

Ein grünes Nordlichtband steigt senkrecht über den Grat Nordlichter über dem Fjord, unten spiegeln sich die Lichter des Dorfes Die Korona direkt über uns, die Strahlen laufen im Zentrum zusammen Ein einzelnes Band steht wie eine Säule über dem dunklen Berg Feine grüne Streifen ziehen quer über den Sternenhimmel Ein breiter Bogen aus Nordlicht spannt sich über den Fjord Nordlichter über der Küste, unten die orangen Lichter der Häuser Ein flaches Band liegt über dem Horizont, gespiegelt im Wasser Ein einzelner Strahl steht steil im Sternenhimmel Nordlichter fallen wie ein Vorhang hinter den Bergrücken Grüne Strahlen brechen über dem Gipfel auf Die Explosion füllt den halben Himmel über dem Berg Bänder und Strahlen überlagern sich über dem Grat Ein helles Knäuel Nordlicht direkt über dem Gipfel Zum Schluss legt sich das Licht als breites Band über den Berg

Ein deutscher Tourist ist ebenso begeistert wie wir, und wir fotografieren eine Weile gemeinsam. Sehr müde fahren wir zu unserer Unterkunft und wissen: Viel Schlaf wird es leider wieder nicht geben.

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