Zum Inhalt springen
PIXELS & TRAVELS

Fotografie · 12. Februar 2024 · 3 Min. Lesezeit

Snowsnakes auf den Lofoten

Der Wind treibt Schneewolken wie Schlangen über die Strassen. Snowsnakes nennt sich das Phänomen, das uns heute begleitet. Zwischen Fredvang, dem gefrorenen Rambergstranda und dem Sonnenuntergang bei den Eliassen Rorbuer schenkt uns ein Ladenbesitzer wegen Anninas Lofoten-Stirnband sogar den Museumseintritt.

Die Brücke bei Fredvang über eisblauem Wasser in verschneiter Landschaft

Fredvang, Lofoten · 68.0839° N · 13.1725° E

Ganz entgegen der Wettervorhersage ist heute ebenfalls ein sehr schöner aber auch sehr windiger Tag. Wir machen uns einen gemütlichen Morgen und fahren dann in nördliche Richtung. Wir halten zuerst bei Fredvang an und geniessen die Aussicht auf den Strand vom gleichen Parkplatz aus, wie im Sommer einige Wanderungen starten. Allzu angenehm ist die Meeresluft allerdings nicht, denn es windet uns den Schnee um die Ohren. Auf den Strassen sind sogenannte Snowsnakes zu sehen - vom Wind getriebene Schneewolken, die auf dem Boden wie sich windende Schlangen aussehen. Trotz dem heftigen Wind traut sich Nicolas seine Drohne fliegen zu lassen, welche nur sehr langsam vorwärts kommt. Die Sicht mit der stetigen Sonnenaufgangsstimmung auf die Berge, das Meer und die ikonischen Brücken, welche die kleinen Inseln bei Fredvang miteinander verbinden, ist traumhaft schön.

Der Wind treibt Schneewolken über die weisse Ebene Die schneebedeckte Strasse führt unter der Brücke hindurch Aus der Luft über der Strasse, die Sonne steht tief über dem Gipfel Ein spitzer Gipfel über der Brücke bei Fredvang Verschneite Inseln liegen flach im grauen Meer vor Fredvang Eine langgezogene Insel liegt im dunklen Wasser bei Fredvang Nicolas fotografiert im Pelzkragen gegen die verschneiten Berge Die Sonne steht als heller Ball über den Zacken

Das nächste Ziel ist der Rambergstranda, der Strand bei Ramberg mit dem idyllischen roten Hüttchen. Der Strand sieht sehr speziell aus mit dem Sand und dem Schnee, zwei Dinge, die irgendwie nicht zusammenpassen. Wir spazieren am Strand entlang und fotografieren viel, müssen die Tour aber gelegentlich wegen der Kälte beenden.

Ein gelbes Haus am Ufer vor der verschneiten Bergkette Ein rotes Hüttchen im Schnee am Rambergstranda Das rote Hüttchen von nah, dahinter das türkise Meer Der Strandbogen im warmen Gegenlicht Die Sonne bricht flach über den Grat und glitzert im Wasser am Rambergstranda Sonnenstern über der Bergflanke, unten der Strand

Wir gehen in einen Einkaufsladen und in den Lofoten Shop, um uns aufzuwärmen. Den Sonnenuntergang gegen den frühen Abend wollen wir in Hamnøy verbringen. Wir laufen durch die Eliassen Rorbuer und geniessen die Sicht auf die roten Rorbuer von der Brücke aus. Zum Schluss machen wir einen kleinen Abstecher nach Reine und gehen in einen Laden, der mit einem kleinen Museum verbunden ist. Der Besitzer findet Gefallen an Anninas Lofoten Stirnband und lässt uns das Museum gratis besuchen! Nach kurzem Museumsbesuch gehen wir in unsere Wohnung und warten auf die Dunkelheit für Nordlichter, werden aber diese Nacht leider enttäuscht.

Das Ortsschild von Sakrisøy im Abendlicht Stockfischgestelle im Schnee bei Sakrisøy, dahinter die Berge Die roten Rorbuer von Hamnøy vor der verschneiten Wand Ein gelbes Rorbu unter dem verschneiten Olstind Das gelbe Haus direkt unter der Spitze des Olstind

Kommentare

Das könnte dich auch interessieren