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PIXELS & TRAVELS

Fotografie · 3. Februar 2024 · 2 Min. Lesezeit

Von Magical Ponds und der Stativjagd

Mit Schneeschuhen stapfen wir durch dick verschneite Wälder und vorbei an einer Rentier- und Huskyfarm. Weil Anninas Stativ zu Hause geblieben ist, wird der Abend zur Stativjagd durch Ruka und Kuusamo, im letzten Laden wartet tatsächlich genau eines. Die Nordlichter bleiben trotzdem zu schwach für unsere Kameras.

Das Glas-Iglu im nächtlichen Wald, darüber schwache Nordlichter

In diesem Magical Pond Hüttchen lässt es sich doch nur wunderbar schlafen. Aufwachen mit solch einer Aussicht auf verschneite Bäume ist nur genial. Heute ist es ziemlich bedeckt und hat sicher -10°C aber in der Unterkunft ist es umso kuscheliger.

Das Magical-Pond-Hüttchen zwischen den verschneiten Bäumen

Das Frühstück gibt es im Haupthaus, es ist ein sehr leckeres Buffet mit allem, was man sich wünscht. Danach nutzen wir die wenigen Tagesstunden und leihen uns Schneeschuhe aus. Es gibt direkt von der Hütte startend ein paar Schneeschuhtrails und, wie wir nachher noch herausfinden, auch eine Loipe und Schneemobil Trails. Wir stapfen durch dicht verschneite Wälder und kommen an einer Rentier- & Huskyfarm vorbei. Die Hunde sind alle ganz aufgeregt, wenn sie einen Schlitten ziehen dürfen und die Rentiere liegen gemütlich in ihren Ställen. Wir machen aber noch keine Hundeschlittentour, das kommt hoffentlich noch an einem anderen Tag.

Der Schneeschuhtrail bei Ruka führt zwischen verschneiten Fichten hindurch Ein Rentierschlitten vor der Blockhütte der Farm Ein Rentier im Geschirr wartet neben dem Schlitten

Am Nachmittag sind wir wieder in unserem Hüttchen und machen noch einige Fotos von der Unterkunft. Gegen den Abend fahren wir ins Nachbarörtchen Ruka und suchen nach einem Stativ für Annina, da ihres leider zu Hause geblieben ist. Als wir nicht fündig werden, fahren wir noch nach Kuusamo und tatsächlich gibt es im letztmöglichen von uns abgeklapperten Einkaufsladen noch genau ein Stativ! Glücklich, dass nun die Nordlichter auch fotografiert werden können, falls sie denn noch zu sehen sein sollten, fahren wir wieder in die warme Unterkunft - natürlich ist es inzwischen längst dunkel geworden. Am Abend machen wir es uns wieder so richtig gemütlich und essen im Dunkeln, damit wir sicher keine Nordlichter verpassen. Obwohl es nicht bewölkt war, waren die Nordlichter leider so schwach, dass sogar die Kamera diese kaum festhalten konnte. Hoffentlich haben wir die nächsten Tage mehr Glück.

Das Glas-Iglu bei Ruka von weitem zwischen den Bäumen Die verglaste Front des Iglus mit Blick in den Wald Eiszapfen hängen von der Glasfront des Iglus

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