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PIXELS & TRAVELS

Reisen · 23. September 2026 · 4 Min. Lesezeit

Offersøykammen und Abendlicht in Ramberg

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Das Wetter wechselt ständig. Nach Feuerholz und Zimtschnecken in Leknes steigen wir zum dritten Mal auf den Offersøykammen, im Wind und Nieselregen, aber mit Rundumsicht. Auf dem Rückweg fliegt die Drohne über die herbstliche Strasse nach Nusfjord, und am Abend färbt sich der Himmel über den Stränden von Flakstad und Ramberg rot.

Die Strasse nach Nusfjord aus der Luft, sie schlängelt sich durch gelb und orange gefärbte Büsche auf graue Felswände zu

Die Tour in Zahlen

Gehzeit
rund 1 h Aufstieg
Schwierigkeit
leicht bis mittel, durchgehend steil
Start
Rastplatz «Skreda» an der E10, östlich des Nappstraumen-Tunnels
Anreise
Mit dem Auto über die E10, ab Leknes 6.5 km bis zum Rastplatz Skreda. Der Nappstraumtunnel zwischen Flakstadøya und Vestvågøy wird bis Ende 2027 renoviert und ist nur in einer eskortierten Kolonne befahrbar.

Heute ist das Wetter sehr wechselhaft. Nach einem herzhaften Frühstück mit dunklem Brot, Konfi, Käse und Knäckebrot fahren wir los in Richtung Leknes.

Der Weg führt durch den Nappstraumtunnelen, der unsere Insel Flakstadøya mit Vestvågøy verbindet. Der Tunnel wird bis Ende 2027 renoviert, deshalb fährt man nicht einfach hinein, sondern wird in einer Kolonne hinter einem Begleitfahrzeug hindurch eskortiert.

In Leknes kaufen wir zuerst Feuerholz, denn gestern hatten wir keines mehr für den Kamin. Danach gehen wir ins Huset Kafé, ein kleines Café in Leknes. Die Zimtschnecke ist sehr gut, der Blaubeermuffin ebenso.

Mit vollem Bauch fahren wir ein Stück zurück nach Westen zum Offersøykammen. Den 436 Meter hohen Berg kennen wir schon. 2021 standen wir unter bedecktem Himmel oben und hatten die Akkus für die Drohne vergessen. 2022 kamen wir mit Akkus zurück, und seither ist er unsere Lieblingswanderung auf den Lofoten. Heute ist also das dritte Mal.

Wir parkieren beim Rastplatz Skreda an der E10. Der Weg ist durchgehend steil, und wir brauchen für den Aufstieg etwa eine Stunde. Es nieselt immer wieder, und es windet stark. Beim Aufstieg reisst die Wolkendecke kurz auf, und die Sonnenstrahlen fallen in breiten Bahnen auf das Wasser.

Sonnenstrahlen fallen beim Aufstieg zum Offersøykammen durch die Wolken auf das Wasser vor den dunklen Bergen

Oben werden wir für alle Strapazen belohnt. Vom Offersøykammen haben wir einen 360-Grad-Blick auf die umliegenden Berge und Fjorde. Unter uns liegt eine Bucht mit hellem Sandstrand, dahinter ragen spitze Gipfel in die Wolken, und auf der anderen Seite streckt sich eine Landzunge ins offene Meer. Die Hänge sind schon rotbraun vom Herbst.

Blick vom Offersøykammen auf eine Bucht mit hellem Sandstrand, dahinter spitze Berge unter tiefen Wolken Eine Wanderin mit langen Haaren schaut vom Offersøykammen hinunter auf die Bucht, die Häuser am Ufer und die Berge Vom Offersøykammen auf eine herbstlich rotbraune Landzunge, die sich ins graue Meer streckt, rechts ein steiler Felsberg Ein Tafelberg hinter einem rotbraunen Hügel und einem schmalen Strand, gesehen vom Offersøykammen

Danach fahren wir wieder in Richtung Ramberg und erwischen am Tunnel gleich die nächste Eskorte. Auf der anderen Seite ist das Wetter gerade einigermassen schön. Also machen wir einen kurzen Abstecher auf die Strasse nach Nusfjord, die wir vor zwei Tagen im Regen gefahren sind. Wir wollen noch Fotos in dieser Herbststimmung machen, auch mit der Drohne.

Aus der Luft sieht man, wie die Strasse sich durch gelbe und orange Büsche schlängelt. Dazwischen stehen dunkle Tannen und kleine Seen. An der Felswand fällt ein schmaler Wasserfall herunter, und über den grauen Wänden hängen die Wolken. Zum Schluss laufen wir noch ein Stück Hand in Hand auf der Strasse, mit den Felswänden vor uns.

Die Strasse nach Nusfjord aus der Luft, zwischen orangen Büschen, dunklen Tannen und kleinen Seen, hinten Berge und Meer Ein schmaler Wasserfall an einer dunklen Felswand über orange gefärbten Hängen an der Strasse nach Nusfjord Ein kleiner dunkler See in rotbrauner Herbstlandschaft unter grauen Felswänden bei Nusfjord, aus der Luft Graue Felswände mit Wolken an den Gipfeln, unten ein dunkler See und orange Hänge an der Strasse nach Nusfjord Wir beide Hand in Hand auf der Strasse nach Nusfjord, vor uns die grauen Felswände in den Wolken

Auf dem Rückweg halten wir zuerst beim Flakstadstranda, dem Surferstrand. Wir erwischen genau den Moment, in dem sich der Himmel vom Sonnenuntergang rötlich färbt. Die Wellen laufen flach über den Sand, und im Hintergrund steht ein kleines rotes Häuschen am Rand der Wiese.

Der Flakstadstranda im Abendlicht, vorne Steine, dahinter der Sandstrand und Berge unter rötlichem Himmel Ein kleines rotes Häuschen hinter dem Flakstadstranda, davor die flachen Wellen auf dem Sand im Abendlicht

Die Fahrt hinüber nach Ramberg dauert nur ein paar Minuten, die Strasse zieht in Kurven durch die braunen Wiesen.

Eine kurvige Strasse zwischen braunen Herbstwiesen auf der Fahrt vom Flakstadstranda nach Ramberg, dahinter ein Berg unter Wolken

Beim Rambergstranda wollen wir Fotos vor dem bekannten roten Häuschen am Strand machen. Der ganze Strand ist in schönes Abendlicht getaucht. Hinter der Bucht liegen die Häuser von Ramberg, und über den Bergen ziehen schon wieder dunkle Wolken auf.

Der geschwungene Sandstrand von Ramberg, dahinter die Häuser des Dorfes vor dunklen Bergen Das bekannte rote Häuschen über dem Rambergstranda, dahinter der helle Strand und die Berge

Es dämmert schon, und an einer Hütte am Wasser brennt die Lampe.

Eine dunkle Holzhütte mit brennender Lampe in der Abenddämmerung, dahinter das Meer unter rosa Wolken

Zuhause angekommen wärmen wir die Essensreste der letzten Tage auf. Danach sortieren wir noch Fotos aus und amüsieren uns über die lustigen Fotos des Tages.

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