Das Frühstück nahmen wir heute in der Villa im Dining Room ein. Wir konnten wählen, ob es auf das Zimmer gebracht werden soll, oder ob wir in der Villa selber frühstücken wollten. Natürlich wollten wir gerne das Herrenhaus auch von innen sehen. Die Hausherrin hat uns sehr nett empfangen und hatte das Frühstück bereit gestellt, als wir kamen. Da wir die einzigen Gäste des Anwesens waren, hatten wir den Dining Room für uns alleine. Wir kamen uns vor wie in einem anderen Zeitalter. Der Raum war sehr schön mit Kronleuchtern dekoriert und Kerzen sorgten für eine gemütliche Atmosphäre. Das extra für uns bereitgestellte vegetarische Frühstück war sehr schön angerichtet und vielfältig. Nach dem Essen durften wir sogar noch in die übrigen Räumlichkeiten der Villa schauen. Die Zimmer sind prunkvoll aber sehr stylisch eingerichtet, es war eine spannende Erfahrung. Nach dem Rundgang durch das alte Herrenhaus checkten wir gleich aus, da wir die längste Strecke bisher vor uns haben. Mehr als 300 km sind es bis nach Kiruna, unserem nächsten und nördlichsten Ziel. Wir wechselten uns ab mit Fahren und kamen an einigen abgelegenen Strassen vorbei. Die Fahrt entwickelte sich zu einem einzigen Abenteuer.
Je weiter wir in den Norden fuhren, desto mehr Rentier-Herden sahen wir. Der Beifahrer fotografierte jeweils fleissig die wunderschönen, grasenden Tiere. Sogar ein weisses Rentier war dabei. Aber es blieb nicht nur bei den Rentieren, wir sahen viele wilde Hasen und Annina sah einen Elch die Strasse überqueren. Nicht nur die faszinierende Tierwelt begeistert uns, sondern auch die Landschaft. Ca. eine Stunde vor Kiruna nahm der Schnee auf den Feldern deutlich zu und die Seen waren teilweise noch zugefroren. Das Eis schimmert bläulich und verleiht der Landschaft einen mystischen Touch.
So geniessen wir die lange Fahrt sehr und fahren ohne längere Pause bis nach Kiruna durch. Wir kaufen zuerst unser Abendessen und das Mittagessen für morgen ein und fahren dann in unser Hotel, das Hotel Kebne. Wir erhalten unseren Zimmerschlüssel in Form einer Lochkarte, mit der wir das Zimmer sowie das Hotel von aussen betreten können. Im Hotelzimmer angekommen, bereiten wir unser Abendessen zu und bearbeiten dazu Fotos. Annina schaut GNTM dazu auf dem Handy.
PS: Hier noch ein Foto von unserem edlen Frühstück:
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